Die Rechte des Hundes:
Ich habe das Recht, bedingungslose Liebe zu geben und zu erhalten
Ich habe das Recht ein Leben zu führen, das über einfaches Überleben hinausgeht
Ich habe das Recht erzogen zu werden, damit ich kein Gefangener meines schlechten Verhalten werdeIch habe das Recht auf angemessene Nahrung und medizinische Versorgung
Ich habe das Recht auf frische Luft und grünes Gras.
Ich habe das Recht auf Kontakt zu fremden Menschen und Hunden
Ich habe das Recht auf Zeit und Aufmerksamkeit meiner Menschen
Ich habe das Recht vernünftig verpaart zu werde, wenn überhaupt
Ich habe das Recht verrückt und kindisch zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen
Ich habe das Recht ,Vertrauen geschenkt zu bekommen und meinem Besitzer zu vertrauen
Ich habe das Recht, dass mir vergeben wird
Ich habe das Recht in Würde zu sterbenIch habe das Recht an ein gutes Andenken

 

10 Bitten des Hundes an den Besitzer:

Mein Leben dauert 12 bis 14 Jahre, ev noch länger.
Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten.Bedenke es, ehe Du mich anschaffst! 

Gib mir Zeit, zu verstehen, was Du von mir verlangst!
 
Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon!
 
Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein!
 
Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde - ich habe nur Dich!
 
Sprich manchmal mit mir! Wenn ich auch die Worte nicht verstehe,
so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
 
Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie!
 
Bedenke, ehe Du mich schlägst,
daß meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zu zerquetschen vermögen,
daß ich aber keinen Gebrauch davon mache.
 
Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig nennst, bockig oder faul, bedenke:
vielleicht plagt mich ungeeignetes  Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt
oder habe ein verbrauchtes Herz.
 
Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein!
 
Geh' jeden schweren Gang mit mir! Sage nie: "Ich kann sowas nicht sehen!"
oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen!".
 

Alles ist leichter für mich mit Dir!

 

 

Gespräch zwischen Hund und Halter:


“Hallo? Hallo! Haaalllooo!!” 
Der Mensch schaut verwirrt um sich, da er doch allein mit seinem Hund zu Hause ist. 
Wieder: “Hallo! Hallo, so hörst du denn nicht Mensch?” 
Mensch: “Ja, ich höre, wer spricht denn da?”
“Ich bin es, dreh dich doch mal um Mensch!”
Mensch: “Hund, bist du das?” 
Hund: ,,Ja, ich bin es, warum hörst du nicht, wenn ich dich rufe?”
Mensch: “Aber, Hunde können doch nicht sprechen!”
Hund: “Doch können sie, ihr hört es nur einfach nicht.” 
Mensch: “Hören? Ja, aber wie denn?” 
Hund: “Wir schauen euch an und sprechen, wir geben euch die Pfoten,
wir legen unsere Ohren vor oder zurück und manchmal, aber auch nur wenn ihr uns schlecht behandelt, zeigen wir auch die Zähne, nur ihr wollt uns einfach nicht hören.”

Mensch: “Hund, wenn ich gewusst hätte das du sprechen kannst, hätte ich dir doch zugehört.”
Hund: “Siehst du, Mensch. Du hast schon wieder nicht zugehört,
ich habe es dir doch soeben erklärt.”

Mensch: “Hund, du hast recht und ich verspreche dir Besserung.”
Hund: “Mensch, wir mussten auch eure Sprache lernen, ist es da zuviel verlangt wenn wir von euch erwarten das ihr wenigstens versucht uns zu verstehen?” 
Mensch: “Nein Hund, du hast vollkommen recht.
Aber das ich dich jetzt so hören kann, hat das einen Grund?”

Hund: “Ja, das hat es in der Tat.”
Mensch: “Trage mir dein Anliegen vor!” 

Hund: “Es geht darum was ihr Menschen mit uns tut.”
Mensch: “Was tun wir denn mit euch?” 

Hund: “Ihr foltert uns!” 
Mensch: Aber wieso das? Habe ich dich jemals schlecht behandelt?
Habe ich nicht immer dafür gesorgt das es dir an nichts mangelt?” 

Hund: “Mensch, was ich zum Leben brauche gibst du mir
und auch an Zuneigung sparst du nicht, aber...”

Mensch: “Aber was ? Erkläre mir bitte was du meinst.”
Hund: “Es geht nicht nur um mich, es geht um alle Hunde zusammen!”

Mensch: “Ich verstehe dich nicht ganz!”
Hund: “Also gut, Frage: Unterteilen wir euch etwa in verschiedene Rassen?”
Mensch: “Ich weiß nicht, tut ihr es?” 
Hund: “Nein, aber ihr tut es!”
Mensch: “Ist das ein Problem für euch?”
Hund: “An und für sich nicht, aber einige von uns sind derzeit arm dran und auch uns anderen,
vor allem uns Großen geht es nicht gut!” 

Mensch: “Hund, erkläre mir das bitte genauer.”
Hund: “Einige von uns von euch unterteilte Rassen zumeist, wurden schlecht behandelt.
Manche wurden einfach zueinander getan und in schlimmen Fällen in Keller gesperrt.
Wir haben Angst und niemand kommt um uns zu trösten, unregelmäßig
und selten bekommen wir Futter und Wasser.
Einige fressen sogar Ratten vor lauter Hunger. Wochen,
manchmal Monatelang können wir die Sonne nicht sehen und das Gras nicht riechen.
In vielen Fällen sind wir wenigstens noch zu zweit und wir trösten uns gegenseitig
und haben uns lieb, manchmal auch so sehr das wir auch noch Nachwuchs bekommen,
aber unseren Kindern geht es auch nicht gut.
Den Müttern geht es an die Gesundheit ihre Kinder zu nähren
und die Kleinen werden schwächer, weil keine Milch mehr da ist.
Wir haben Angst das unsere Kinder nicht überleben.” 

Mensch: “Hund, das ist ja furchtbar. Mir drückt das Herz!”
Hund: “Hör weiter zu! Eines Tages kommen die Folterer und bringen Menschen mit
und obwohl es uns so schlecht geht, freuen wir uns.
Wir wedeln mit den Ruten und begrüßen den Besuch,
doch anscheinend ist es nicht erwünscht,
denn schon bald bekommen wir durch Tritte zu spüren das wir uns nicht freuen sollen.
Die Mutter scheint zu spüren das etwas nicht stimmt.
Sie fängt an zu knurren und zeigt den Menschen die Zähne.
Mit Gegenständen schlagen sie auf sie ein und sie bleibt regungslos in einer Ecke liegen.
Dann nehmen sie die Babys hoch.
Sie packen sie im Nacken und die Kleinen schreien und strampeln heftig,
doch man läßt sie nicht los und so schnappen einige von ihnen in die Luft.
Das scheint die Menschen zu freuen
und eine Menge Geld wandert von einer Menschenhand in die Andere.
Tag für Tag kommen die Menschen, bis alle Babys weg sind.
Ihre Mutter rührt sich noch immer nicht.”

Mensch: “Hund, was hat das mit mir zu tun?” 
Hund: “Wir brauchen eure Hilfe, darum hör mir weiter zu !
Es vergehen viele Tage ohne Futter und Wasser für den Vater der Babys und der Hunger wird immer größer. die Mutter hat sich seit Tagen nicht mehr gerührt und es beginnt sich ein Geruch auszubreiten den wohl jedes Tier kennt.
Der Vater überlegt noch, ehe er sich angewiedert daran macht die Mutter aufzufressen,
das ist der Überlebungsinstinkt den wir Hunde haben.
Irgendwann kommen wieder Menschen und er fletscht seine Zähne und knurrt so laut er kann.
Er hört einen der Menschen sprechen, der sagt: ,,Jetzt ist er soweit. Jetzt hast du einen guten, scharfen Hund und er wird Dir viel Geld einbringen."
Die Menschen nehmen ihn mit nach Draußen.
Und obwohl er knurrt und die Zähne zeigt, wagt er nicht die Menschen zu beißen,
weil er nicht vergessen hat was seiner Gefährtin wiederfahren ist.
Er wartet ab und geht folgsam, ohne Strick mit den Menschen auf die Straße.
Er verhält sich ruhig um nicht aufzufallen und die Menschen werden unachtsam.
In einer günstigen Minute rennt er los.
Er rennt so lange und so weit ihn die Pfoten tragen und erst als er sicher ist,
das sie ihn nicht mehr verfolgen, läuft er gemächlich durch die Straßen.
Zwischendurch schläft er in verborgenen Ecken oder unter Sträuchern.
Doch nach einiger Zeit bekommt er Hunger und nähert sich den Häusern der Menschen.
Er riecht an den Müllboxen das dort etwas Freßbares drin sein muß.
Er schubst die Boxen um, was natürlich Lärm macht.
Doch der Hunger ist stärker als der Fluchttrieb und so bleibt er stehen.” 

Mensch: “Hund, so komm auf den Kern der Sache, ich kann dir kaum folgen!”

Hund: “Gleich, Mensch gleich wirst du verstehen!
Der Lärm macht die Menschen aufmerksam, die,
sobald sie sehen das sich ein hungriger Streuner an den Boxen zu schaffen macht,
mit Knüppeln auf ihn einschlagen und schließlich noch mit Steine bewerfen.
Der Hund flüchtet sich, aber er hat sich gemerkt das die Menschen nicht nett sind
und ist bereit sein Leben zu verteidigen.
So begibt es sich das ein anderer Mensch mit Taschen daherläuft,
aus denen es verführerisch riecht.
Auf leisen Pfoten folgt der Hund dem Duft und als der Mensch kurz wegschaut,
getraut er sich seine Nase hineinzustecken.
Jedoch bemerkt der Mensch das und fuchtelt mit den Armen herum
und schaut den Hund böse an.
Der Hund fürchtet erneute Schmerzen und beißt mal hier, mal dort hin.
Der Mensch liegt am Boden, doch in dem Augenblick erinnert sich der Hund
an all die Qualen die er erleiden mußte und seine Wut wird immer größer
und er handelt wie unter einem Zwang.
Er fürchtet wenn er loslässt, dass die Schmerzen niemals mehr aufhören und hält fest.
Dann ein lautes Geräusch! Etwas warmes läuft an seinem Körper herunter und
ihm schwinden die Sinne. Dann wird es um ihn herum dunkel.
Er hat keine Schmerzen mehr und er kann nichts mehr hören.
Er schwebt ins angenehme Nichts.
Die Augen schließen sich und lautlos geht er dahin,
wo seine Leidensgenossen bereits seit langem sind.”

Hund: “Und weil solche schlimmen Dinge geschehen sind, sollen wir anderen alle büßen.
Die Menschen begreifen nicht, das sie die Bösen sind.
Und andere Menschen lassen uns jetzt leiden.
Wir bekommen so seltsame Dinger um die Schnauze, die scheuern an den Leftzen
und hindern uns daran zu hecheln, was aber doch sehr wichtig ist,
weil wir nicht anders Schwitzen können.
Dann sind wir auch noch an den Strick gefesselt und wir dürfen uns nicht mehr frei bewegen.
Wir sind darüber verärgert und brummeln auch manchmal unsere Artgenossen an.
Wir verstehen uns ja selbst nicht mehr,
da diese Dinge unsere eigene Sprache unkenntlich machen,
was zu Verwechselungen untereinander führt.
Wir langweilen uns und manche lecken sich Zuhause auf ihren Decken die Pfoten
oder wir beißen uns irgendwo bis wir den Schmerz spüren.
Warum nehmen sich einige Menschen das Recht heraus uns zu foltern?
Warum darf ich nicht mehr mit meinem Stock oder dem Ball auf der Wiese toben,
was mich immer so angenehm müde macht?
Zuhause darf ich nicht bellen, draußen durfte ich vorher immer,
aber mit diesem Ding auf der Schnauze kann ich es auch dort nicht mehr tun.
Der Ball war auch nichts für die Wohnung,
da die anderen Menschen im Haus sich dadurch gestört fühlen.
Wie und Wo sollen wir uns jetzt austoben?
Mensch, ich kann dir leider nicht garantieren das ich fröhlich bleibe
und dazu noch immer nett und freundlich bin alles und jedem gegenüber.
Mir fehlt das Spielen und Rennen und ich möchte auch meine vierbeinigen Freunde wiedersehen, und mit ihnen herumbalgen können. Ihr unterhaltet euch doch auch und spielt auch eure Spiele.
Ist unser Leben denn weniger Wert als eures?” 

Mensch: “Hund, ich weiß was du mir sagen wolltest.
Ich schreibe die Geschichte auf und sorge dafür das noch viele Menschen sie lesen.
Und ich hoffe das auch sie begreifen werden was du uns damit mitteilen wolltest.
Hund, ist es das was du möchtest?”

Mensch: “Hund? Hund! Huuunnnd! Warum sagst du nichts mehr?”
Der Hund schaut seinen Menschen offen an und schlägt mit der Rute schnell hin und her.
Er hebt die Pfote und der Mensch begreift das der Hund mit ihm spricht.
Er nimmt die Pfote wie zum Handschlag und nimmt sich fest vor die Geschichte weiterzugeben. Ich wünsche allen Hunden dieser Welt,
daß viele Menschen es lesen und vor allem verstehen werden.

 

 

 

Hunde haben keine Seele, oder doch?
Ich erinnere mich noch, wie ich dich nach Hause geholt habe.
Du warst so klein und knuddelig mit deinen winzigen Pfoten und deinem weichen Fell.
Du stolpertest durch den Raum mit blitzenden Augen und hängenden Ohren.
Manchmal hast du einen kleinen Heuler losgelassen um zu sagen "Das ist mein Revier!".
Du machtest ein Chaos aus dem Haus und kautest alles an, was du sahst,
und wenn ich mit dir geschimpft habe, hieltest du nur deinen Kopf gesenkt
und schautest mich aus unschuldigen Augen an, als ob du sagen wolltest "Tut mir leid,
aber wenn du nicht guckst, werde ich es wieder machen".

Als du älter wurdest, beschütztest du mich, indem du jeden anbelltest,
der an unserem Fenster vorbeiging. Wenn ich nach einem harten Arbeitstag wiederkam,
wartetest du wedelnd auf mich, um mir zu sagen "Willkommen zu Hause.
Ich habe dich vermisst."
Du hattest nie einen schlechten Tag und ich konnte mich immer auf dich verlassen.
Wenn ich mich hinsetzte und Zeitung las oder Fernsehen schaute,
hüpftest du auf meinen Schoß um Aufmerksamkeit zu erregen.
Du hast nie mehr von mir verlangt als dir den Kopf zu streicheln,
damit du auf meinen Beinen schlafen konntest.

Als du alt wurdest, liefst du nicht mehr so schnell herum.
Dann, eines Tages, verlangte das Alter seinen Tribut
und du konntest nicht mehr auf deinen wackligen Beinen stehen.
Ich kniete mich zu dir und streichelte dich wie du da lagst, ich versuchte, dich wieder jung zu machen.
Du schautest mich nur an, als ob du sagen wolltest, dass du alt und müde warst und,
da du nie um etwas gebeten hattest, mich um einen letzten Gefallen bitten wolltest.
Mit Tränen in den Augen fuhr ich noch ein letztes Mal zum Tierarzt.
Ein letztes Mal lagst du neben mir.
Warum auch immer warst du noch in der Lage in der Praxis aufzustehen,
vielleicht war das dein Stolz. Als der Arzt dich wegführte, zögertest du einen Moment,
drehtest deinen Kopf zu mir um Danke zu sagen. "Danke, dass du für mich gesorgt hast."

Ich dachte: "Nein, danke, dass du für mich gesorgt hast."

 

 

Hunde-Zitate:

"Die schlichte Tatsache, dass meine Hündin mich mehr liebt als ich sie, ist nicht zu leugnen 
und erfüllt mich immer mit einer Menge Scham." - Konrad Lorenz

"Ein Hund ist das einzige auf dieser Welt, das dich mehr liebt als sich selbst." - Josh Billings

"Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen." -
Friedrich II. der Große

"Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum!" - Carl Zuckmayer

"Ich hoffe zuversichtlich, im Himmel meinen Hunden wieder zu begegnen." - Otto von Bismarck

"Wenn Du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er Dich nicht beißen. 
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch." - Mark Twain

"Alles auf der Welt kann man für Geld kaufen, nur das Schwanzwedeln eines Hundes nicht." - ?

"Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht." - Heinz Rühmann

"Diejenigen von uns, die nie die kleine Seele unserer treuen Vierbeiner zu entdecken vermochten,
können uns nicht verstehen. Das ist schade für sie." - ?

"Eine Welt, worin ein Hund auch nur ein einziges Mal Prügel bekommen kann,
ohne sie verdient zu haben, kann keine vollkommene Welt sein!" - Christian Friedrich Hebbel

"Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
einem Affe zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen." - Maxim Gorki

"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm
gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen." - Ernst R. Hauschka

"Das mir der Hund das liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"

 

 

 

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